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Liebe Leserinnen und Leser, am Aschermittwoch begann die 7-wöchige Passionszeit, die erst am Ostersonntag endet. Erinnert und betrachtet wird in diesen Wochen der Lebens- und Leidensweg von Jesus Christus. Manche Menschen nehmen diese Zeit zum Anlass, um bewusst zu verzichten, zu fasten, aufmerksamer und achtsamer zu leben. In der Ev. Kirche wurde die diesjährige Passionszeit unter das Thema: 7 Wochen ohne, Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte, gestellt.
Es gibt einen Theologen aus der Schweiz aus dem vergangenen Jahrhundert, er heisst Kurt Marti und hat für Gott neue Kategorien entdeckt, in denen Gott zu denken ist. Nicht Grösse und Stärke und Allmacht, sondern eher Zärtlichkeit und Schmerz.
Er schreibt: "Subversion Zärtlichkeit: eine der Töchter Gottes und unbeirrt subversiv. Wie schwach sie auch sein mag, sie legt`s darauf an, das männliche Spiel zu beschämen, zu verwirren, damit wir uns vielleicht und endlich doch noch entschliessen, es abzubrechen und ein anderes, ein besseres zu beginnen."
Mit allen guten Wünschen
Susanne Sydow
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Weiterlesen...(bereitgestellt durch: Evangelischer Pressedienst EPD)
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Passionszeit endet
Die Passionszeit endet bald, die Sonntage Judika (Herr schaffe mir Recht) und der Sonntag Palmarum (Ankunft Jesu in Jerusalem) läuten das Lebensende von Jesus ein, seine Hinrichtung am Kreuz durch die römische Besatzungsmacht.
Im Lukasevangelium im Kapitel 9 finden wir eine Zusammenschau der kommenden Ereignisse:
Sie gingen die Straße, die von Galiläa nach Jerusalem führt; Jesus und seine Freunde.
Da nahm er die Zwölf beiseite und sprach: „Seht, wir gehen nach Jerusalem, dort wird der Sohn des Menschen den Priestern und Schriftgelehrten übergeben werden. Sie werden ihn anspucken, foltern und töten. Aber nach drei Tagen wird er auferstehen.
Wer zu mir gehören will und mir folgen auf meinem Weg, der denke nicht (nur) an sich selbst und sehe vom eigenen Leben ab. Er nehme das Kreuz auf seine Schultern, an das sie ihn hängen werden, und folge mir. Wer sein Leben retten will (um jeden Preis) , wird es verlieren. Wer aber sein Leben verliert auf meinem Weg, wird es finden.“
Die Zusätze in den Klammern im Bibelzitat sind von mir.
Bleiben Sie behütet
Susanne Sydow
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