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Liebe Leserinnen und Leser, am Aschermittwoch begann die 7-wöchige Passionszeit, die erst am Ostersonntag endet. Erinnert und betrachtet wird in diesen Wochen der Lebens- und Leidensweg von Jesus Christus. Manche Menschen nehmen diese Zeit zum Anlass, um bewusst zu verzichten, zu fasten, aufmerksamer und achtsamer zu leben. In der Ev. Kirche wurde die diesjährige Passionszeit unter das Thema: 7 Wochen ohne, Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte, gestellt.
Es gibt einen Theologen aus der Schweiz aus dem vergangenen Jahrhundert, er heisst Kurt Marti und hat für Gott neue Kategorien entdeckt, in denen Gott zu denken ist. Nicht Grösse und Stärke und Allmacht, sondern eher Zärtlichkeit und Schmerz.
Er schreibt: "Subversion Zärtlichkeit: eine der Töchter Gottes und unbeirrt subversiv. Wie schwach sie auch sein mag, sie legt`s darauf an, das männliche Spiel zu beschämen, zu verwirren, damit wir uns vielleicht und endlich doch noch entschliessen, es abzubrechen und ein anderes, ein besseres zu beginnen."
Mit allen guten Wünschen
Susanne Sydow
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Weiterlesen...(bereitgestellt durch: Evangelischer Pressedienst EPD)
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Freitag, der 13. ?
Es gibt miese Tage:
die Rüge von „oben“,
der Drängler auf der Autobahn,
der Strafschein am falsch geparkten Auto,
der schmerzhafte Zahnarztbesuch,
das kränkelnde Haustier.
Es gibt Tage, da bleibt man besser zu Hause und schränkt den Kontakt nach draußen ein.
Glücklicherweise vergehen auch solche Tage und relativieren sich über Nacht.
Und dann wacht man morgens auf und die Spatzen pfeifen, ein leichter Sonnenschimmer fällt ins Zimmer, die Raben krächzen einen Morgengruß vom freundlichen Gott, und ich stehe mit dem richtigen Fuß auf und kann mit leichten Schritten in den neuen Tag gehen.
In besonders einsichtigen Momenten denke ich, wir sind vielleicht gar nicht so wichtig, und unter dem Radar „nicht so wichtig zu sein“ könnte es sich leichter leben lassen.
Eine schöne nächste Woche
Susanne Sydow
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